Soziale Innovation und katholische Soziallehre

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Soziale Innovation wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Schlagwort. Soziale Unternehmen, engagierte BürgerInnen, PolitikerInnen oder BeamtInnen finden gemeinsam neue Lösungen für Probleme, die der Staat allein nicht lösen konnte. Die EU-Kommission propagiert das Konzept als Lösung für Wohlfahrtsstaaten in finanziellen Nöten, aber auch darüber hinaus.

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Demokratisierung der Arbeitswelt – jetzt!

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Die Corona-Pandemie hat auch gravierende Verwerfungen der Arbeitswelt enthüllt: Vielfach ist klar hervorgetreten, welche Arbeitsplätze wirklich „systemrelevant“ sind, also von zentraler Bedeutung für ein weiterhin funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben unter humanitären Vorzeichen. Auffallend ist dabei aber auch, dass ausgerechnet davon viele schlecht entlohnt, prekär abgesichert und mehrheitlich von Frauen besetzt sind und wenig soziale Anerkennung genießen.

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Historisches Weltsozialforum zu Solidarischer Ökonomie

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Das Netzwerk RIPESS hat einen zweijährigen internationalen Prozess zur Frage gestartet, wie Solidarische Ökonomie die Wirtschaft transformieren kann. Dieser Prozess soll 2020 in Barcelona in ein „Weltsozialforum für Transformative Ökonomien“ münden. mehr…

Klimacamps – das Herz der Klimagerechtigkeitsbewegung

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„Klimacamps sind das Herz der internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung“, hieß es immer wieder in der Ankündigung des 3. Klimacamps in Österreich, das Anfang Juni im Weinviertel stattfand. Zumindest für Europa scheint das zuzutreffen, denn den Sommer 2018 konnte man von einem Klimacamp zum nächsten fahrend (am besten natürlich mit dem Fahrrad) verbringen – von Polen über Tschechien, Deutschland, die Niederlande bis hin zur Schweiz waren verschiedenste Destinationen dabei. In Österreich wurde das Camp von den seit 2015 unter dem Slogan „System Change, not Climate Change“ („Systemwandel statt Klimawandel“) arbeitenden Aktivistinnen und Aktivisten organisiert.

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Wirtschaftswachstum als moderner Götzendienst

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Unsere Welt scheint die Fähigkeit zum Kompromiss zusehends zu verlieren. Soziale Proteste, autoritäre Politiken und gesellschaftliche Spannungen nehmen weltweit gesehen zu. Paradox genug entwickeln sich diese Dynamiken allerdings auf einer Basis, die auch in den schwersten Konflikten kaum jemand in Frage stellt: des Primats der „kapitalistischen Wirtschaftsweise“ (Nell-Breuning) und des absoluten Vorrangs des Wirtschaftswachstums, der sich daraus ergibt. mehr…

Commons – strategische Räume für soziale Transformation

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Der Begriff Commons hat in den letzten Jahren in Zusammenhang mit den zahlreichen gesellschaftlichen Krisen und der Suche nach Alternativen ein Revival erlebt. Dieser Begriff ist für soziale Bewegungen wie Wissenschaftler gleichermaßen attraktiv, weil er es ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden. mehr…

Genossenschaftliche Plattformen als Gegenbewegung?

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Plattform-Modelle liegen im Trend. Sie schieben sich in immer mehr Bereichen zwischen Unternehmen und Verbrauchern, in vielen Fällen mit dem Ziel, als digitaler Zwischenhändler einen möglichst großen Teil der Wertschöpfung in ihre Hand zu bekommen. Die entscheidende Frage bleibt, ob und welche Alternativen es dazu im Internet der unbegrenzten Möglichkeiten gibt? mehr…

Arbeit neu denken – für ein gutes Leben für alle

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Das „kollektive Hamsterrad“ hindert viele Menschen derzeit daran, sich politisch und sozial zu engagieren und stellt dementsprechend ein Hindernis für umfassende Demokratisierung dar. Carla Weinzierl, Attac Österreich[i], fordert daher eine Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit. mehr…

System Change, not Climate Change!

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Unter diesem Motto hat sich vor drei Jahren in Österreich eine Bewegung für Klimagerechtigkeit gegründet. Mit ihrem aktivistischen Einsatz gegen den Ausbau des Wiener Flughafens und des Flugverkehrs zeigt sie: Klimawandel kann nur verhindert werden, wenn sich unser Wirtschaften und Leben verändert und die Förderung umweltschädlicher Sektoren wie der Luftfahrt endlich endet. mehr…