Das christliche Kreuz – eine (politisch) gefährliche Erinnerung

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Jesus starb am Kreuz. Es ist zum weltweit verbreiteten Symbol und Erkennungszeichen für das Christentum geworden – gleich welcher konfessionellen Prägung. Das Problem mit dem Kreuz ist, dass es – außer vielleicht in Klassenzimmern und sonstigen öffentlichen Räumen – kein Problem mehr ist. Stattdessen ein beliebtes Schmuck-Accessoire und Tattoo-Motiv, eine Landmarke zur Kennzeichnung von Berggipfeln, ein gefälliger Wandschmuck im trauten Heim oder ein mitunter sogar kunsthistorisch wertvolles Schauobjekt. Selbst im liturgischen Kontext vieler christlicher Kirchen findet es sich degradiert zum dekorativen Ornament: in zigfacher Ausfertigung auf Priester-Stolen und Messgewändern, als Borten-Stickerei auf Altartüchern und anderer liturgischer Wäsche. Die schiere Allgegenwart dieses Bildnisses bringt es mit sich, dass die eigentliche Realität und ursprüngliche Bedeutung des Dargestellten zur Nebensache verdampft. Bloßer Gewöhnungseffekt? Oder gar Verdrängungsstrategie?

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Corona – Die Lasten müssen gerecht verteilt werden

Lastenausgleich

Corona – Die Lasten müssen gerecht verteilt werden

Noch redet niemand darüber, wer die Maßnahmen während der Corona-Krise und für den Weg daraus zahlen soll. Aber diese Diskussion steht uns bevor und es ist Zeit, mutige Vorschläge zu machen und für diese zu kämpfen. Ein solcher Vorschlag ist der Corona-Lastenausgleich von ATTAC.

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„Wir waren Kirche … inmitten der Armen“: Eine gefährliche Erinnerung

Lesetipp Alternatives Wirtschaften

Michael Rammingers Buch über die Chilenischen „Christen für den Sozialismus“

Vor fünfzig Jahren, am 24. Oktober 1970, wurde Salvador Allende zum Präsidenten Chiles gewählt. Damit begann die Ära der „Unidad Popular“, jener linken Regierungskoalition, die eine sozialistische Gesellschaftstransformation auf demokratischem Wege anstrebte – bis sie durch einen Militärputsch, geführt von General Pinochet, am 11. September 1973 gestürzt wurde.

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Der Wald als Klimaschützer

Fichtenwald
Erst heuer im Frühjahr hatte der Vatikan einen neuen Leitfaden vorgestellt, der Wege zu einem „ökologischen Wandel“ aufzeigen soll. Die Globale Katholische Klimabewegung (GCCM) gab Anfang dieser Woche bekannt, dass 47 katholische, protestantische und jüdische Institutionen aus 21 Ländern gemeinsam ihr Kapital aus Projekten im Zusammenhang mit fossilen Energien abziehen werden. Der Klimaschutz ist ein globales Problem, hat aber auch ganz individuelle Ansatzpunkte. Was hat die/der Einzelne in der Hand, worauf können wir alle achten?  Magdalena Holztrattner führte für die ksoe ein Interview mit dem Kleinwaldbesitzer Rüdiger Kretschmer, der vormacht, wie man durch nachhaltige Bewirtschaftung und Erhalt der Artenvielfalt wesentlich zum Klimaschutz beitragen kann.

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