Solidarische Ökonomien in Bewegung

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Eine andere Art zu wirtschaften – Lebensmittel, Energie, Arbeit, Wohnen & Co.

Solidarische Ökonomien umfassen Betriebe der solidarischen Landwirtschaft (CSAs) – [für den Großraum Wien: https://solawi.life/], wo Konsumierende und Produzierende zusammenhelfen, sowie neue Genossenschaften, solidarisches Wohnen oder andere Formen alternativen Wirtschaftens. Solidarische Ökonomien existieren im Hier und Jetzt. Sie sind gelebte Praxis, zeigen praktisch, dass und wie es anders geht, und sie schaffen damit neue Realitäten gegen den Strom der vorherrschenden Wirtschaftsweise. Solidarische Ökonomien sind „Halbinseln“ im und gegen diesen Strom (F. Habermann), sie sind „Fenster in eine andere Welt“ (G. Notz). Solidarische Ökonomien machen Alternativen greifbar. mehr…

Totalitätsansprüche durchkreuzen

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Liebe und soziale Gerechtigkeit

Die multiplen gesellschaftlichen Krisen der Ökologie und der Ökonomie, von Politik und sozialem Zusammenhalt verlangen nach tiefreichenden Lösungsansätzen. Die katholische Soziallehre betont, dass dafür eine Gesinnungsreform mit einer Zuständereform verbunden werden muss.

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Mit Seifen gegen die Krise

VIO_ME © Ch. Kaserer

Selbstverwaltete griechische Seifenmanufaktur VIO.ME feierte sechsten Geburtstag.

Lokalaugenschein bei der selbstverwalteten griechischen Seifenmanufaktur VIO.ME, die ihren sechsten Geburtstag feierte, und in einem Land, das in einer tiefen sozialen Krise steckt – Griechenland. Die Zahlen muten erschreckend an: Seit dem Beginn der griechischen Staatsschuldenkrise im Jahr 2010 gingen durch die massiven Sparmaßnahmen die Renten um etwa 70 Prozent zurück, die Jugendarbeitslosigkeit erreichte zeitweilig einen Wert von fast 50 Prozent und unzählige StaatsbürgerInnen wanderten aus. Viele Griechinnen und Griechen allerdings wollten nicht untätig bleiben und suchten nach neuen Wegen, um sich zumindest selbst aus der Krise heraus zu helfen.

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Stadtteilgenossenschaften gründen – Sozialräume gestalten

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Im Rahmen der immer komplexer werdenden Strukturen und der Globalisierung haben viele Menschen eine Sehnsucht nach Überschaubarkeit, Vertrauen und solidarischer Teilhabe. Dies stimmt prägnant mit dem Genossenschaftskonzept von Friedrich Wilhelm Raiffeisen überein. Das Kirchturmprinzip als Symbol für einen Sozialraum, der sich überblicken lässt, stand bei ihm an vorderster Stelle.

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Historisches Weltsozialforum zu Solidarischer Ökonomie

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Das Netzwerk RIPESS hat einen zweijährigen internationalen Prozess zur Frage gestartet, wie Solidarische Ökonomie die Wirtschaft transformieren kann. Dieser Prozess soll 2020 in Barcelona in ein „Weltsozialforum für Transformative Ökonomien“ münden. mehr…

Wirtschaftswachstum als moderner Götzendienst

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Unsere Welt scheint die Fähigkeit zum Kompromiss zusehends zu verlieren. Soziale Proteste, autoritäre Politiken und gesellschaftliche Spannungen nehmen weltweit gesehen zu. Paradox genug entwickeln sich diese Dynamiken allerdings auf einer Basis, die auch in den schwersten Konflikten kaum jemand in Frage stellt: des Primats der „kapitalistischen Wirtschaftsweise“ (Nell-Breuning) und des absoluten Vorrangs des Wirtschaftswachstums, der sich daraus ergibt. mehr…

Soziale Innovationen – der Schlüssel zum Umwelt- und Klimaschutz?

Alfred Strigl beim ksoe-Frühstück am 23.5.2018

Die Energie- und Nachhaltigkeitswende ist Dreh- und Angelpunkt zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele, den Sustainable Development Goals (SDGs). mehr…

Wirtschaft anders denken

Lesetipp Alternatives Wirtschaften

Kapitalismus – Kultur und Kritik, so das Thema der aktuellen Ausgabe der Theologisch-praktischen Quartalschrift unter der Leitung der neuen Chefredakteurin, der Kirchenhistorikerin Ines Weber.

Kapitalismus prägt die Weltwirtschaft, Geld regiert die Welt. Kapital wird in  Geld ausgedrückt: ein Haus, ein Wirtschaftsbetrieb, ein Großkonzern ist eine bestimmte Summe wert, kann gekauft und  verkauft – oder in Form von Aktien an der Börse gehandelt werden. mehr…

Commons – strategische Räume für soziale Transformation

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Der Begriff Commons hat in den letzten Jahren in Zusammenhang mit den zahlreichen gesellschaftlichen Krisen und der Suche nach Alternativen ein Revival erlebt. Dieser Begriff ist für soziale Bewegungen wie Wissenschaftler gleichermaßen attraktiv, weil er es ermöglicht, unterschiedliche Perspektiven zu verbinden. mehr…

Kollektive Raumaneignung reloaded

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habiTAT – für eine selbstorganisierte und solidarische Zukunft ohne Eigentum

Die Lebenshaltungskosten steigen beständig und machen uns das schöne Leben immer schwerer. Ungerechtigkeiten in der Verteilungspolitik treffen dabei meist jene, die sie ohnehin nicht tragen können. mehr…