Solidarische Ökonomien – wir können sie schaffen

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Für die Darstellung von Ökonomie können unterschiedliche Bilder verwendet werden:

1. Bild: Ökonomie als Maschine

Da ist die Maschine, die Wirtschaft. Dort sind die Menschen. Sie sind außerhalb dieser Maschine, sitzen an deren Reglern. Die Maschine liefert verschiedene Ergebnisse und Zahlen: Produktionsergebnisse, Gewinnerwartungen, Bilanzzahlen, Kurs“werte“, Wachstumssteigerungen. Wirtschaft ist etwas Anderes, etwas Drittes: die von uns getrennte Maschine.

2. Bild: Ökonomie als menschliche Handlungen und natürliche Vorgänge

Ökonomie, das sind (wirtschaftliche) Handlungen von und zwischen Menschen und immer auch mit der Natur. Es gibt vielfältige Verbindungen und Beziehungen zwischen Menschen und mit der Mitwelt. Wir, die Menschen, sind die Wirtschaft. Wir kochen, putzen, sorgen, gärtnern,… produzieren für uns und für andere, tauschen Überschüsse, schenken, bearbeiten den Boden, trotzen der Natur etwas ab, schützen andere Lebewesen usw.

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Der Überreichtum Weniger zerstört die Demokratie

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Eine Analyse und eine Buchbesprechung von Markus Marterbauer

Im letzten Jahr wurden Fragen der Verteilung und Ungleichheit in der Öffentlichkeit besonders schön sichtbar: Die Regierung kürzte tausenden Kindern die Mindestsicherung, nahm tausenden älteren Langzeitarbeitslosen den gemeinnützigen Job weg und strich tausenden Asylberechtigten die Deutschkurse. Gleichzeitig wurden gewaltige Parteispenden der MilliardärInnen bekannt, die für ihr Vermögen keine Vermögenssteuer bezahlen. Diese beiden Phänomene hängen eng zusammen. Das erlaubt auch, emanzipatorische Politik in der Öffentlichkeit plastisch darzustellen.

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Transformationen hin zu einer solidarischen Lebensweise

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Wie leben in einer paradoxen Situation. Auf der einen Seite wissen wir ziemlich gut, dass sich in der Welt einiges ändern müsste. Unsicherheit, soziale Spaltung und eine unzureichende Existenzsicherung für viele Menschen hierzulande. Offene Gewalt, Kriege und Verelendung in vielen Ländern des globalen Südens, ökologische Zerstörung heute und weitere in der Zukunft. Eine scheinbar kaum aufhaltbare politische Rechtsentwicklung macht wütend – und führt bei manchen gar zu Resignation. Wie auch die kaum bewältigbar scheinende Jahrhundertaufgabe einer sozial-ökologischen Transformation hin zu Gesellschaften, in denen gutes Leben für alle möglich ist.

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Die Zukunft gibt es nicht. – Aber was sollen wir dann gestalten?

60 Jahre KSÖ - Photo by Jacqueline Godany

Dass es die Zukunft nicht geben solle, mag Ihnen, die Sie sich vorgenommen haben, sie demokratisch, solidarisch und gerecht zu gestalten, als eine abwegige, geradezu verrückte oder unverantwortliche oder katastrophale Behauptung erscheinen.

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Rede Bundespräsident Van der Bellen – 60 Jahre ksoe


Bei der Veranstaltung „Zukunft gestalten“ am 29.3.2019 anlässlich des 60-jährigen Bestehens der ksoe sprach Bundespräsident Alexander Van der Bellen über seine ca. 25-jährige Tätigkeit als Berater zum Thema Wirtschaft am „Dreimonatskurs“ (heute: Lehrgang „Soziale Verantwortung) und über seine persönlichen Erfahrungen mit der ksoe (bis ca. min 12:30). In seiner Rede würdigte er das Wirken der ksoe für die österreichische Gesellschaft (bis ca. min 16:30), um dann über die Themen Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit zu sprechen.

> Nachlese 60 Jahre ksoe