Soziale Innovation und katholische Soziallehre

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Soziale Innovation wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Schlagwort. Soziale Unternehmen, engagierte BürgerInnen, PolitikerInnen oder BeamtInnen finden gemeinsam neue Lösungen für Probleme, die der Staat allein nicht lösen konnte. Die EU-Kommission propagiert das Konzept als Lösung für Wohlfahrtsstaaten in finanziellen Nöten, aber auch darüber hinaus.

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„Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft“:

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Gedanken zur „Neuaufstellung“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs

Laut einem Beschluss der österreichischen Bischofskonferenz wurde am 1. Juli 2020 ein Prozess der „Neuaufstellung“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe) gestartet. Neben vielen guten Ideen und der beidseitigen Bereitschaft zur Kooperation werden innerkirchlich auch Kritik, Besorgnis und Protest laut. Regina Polak versucht die Debatten in einen größeren Kontext einzuordnen und reflektiert die Konfliktpunkte und Möglichkeiten der anstehenden Reform. Ein Long-Read zum Semesterende.

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Fairness, Macht und Qualität:

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Über die gesellschaftspolitische Relevanz von Frauen in der Technik

„Frauen in die Technik“ heißt es in Frauenfördermaßnahmen, Technikerinnenpreise werden ausgeschrieben, Mentoringprogramme eingeführt. Warum und wer profitiert dadurch? Und können wir uns beruhigt zurücklehnen, wenn mehr Frauen in der Technik sind?

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Frei für die Wege des Geistes

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Entscheiden und Leiten in der Ordensgemeinschaft

Wie können in einer Gruppe gute Entscheidungen getroffen werden? Wie verhalten sich Autorität und Partizipation, wie gestaltet sich das Zusammenspiel von Freiheit und Macht? Die Ordensregel der Schulschwestern ermutigt, Leitungsstrukturen zu schaffen, die „befreien für die Wege des Geistes“. Das mag überraschen und kann anregen, über Entscheidungsfindungsprozesse nachzudenken.

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Demokratisierung der Arbeitswelt – jetzt!

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Die Corona-Pandemie hat auch gravierende Verwerfungen der Arbeitswelt enthüllt: Vielfach ist klar hervorgetreten, welche Arbeitsplätze wirklich „systemrelevant“ sind, also von zentraler Bedeutung für ein weiterhin funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben unter humanitären Vorzeichen. Auffallend ist dabei aber auch, dass ausgerechnet davon viele schlecht entlohnt, prekär abgesichert und mehrheitlich von Frauen besetzt sind und wenig soziale Anerkennung genießen.

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Solidarische Ökonomien – wir können sie schaffen

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Für die Darstellung von Ökonomie können unterschiedliche Bilder verwendet werden:

1. Bild: Ökonomie als Maschine

Da ist die Maschine, die Wirtschaft. Dort sind die Menschen. Sie sind außerhalb dieser Maschine, sitzen an deren Reglern. Die Maschine liefert verschiedene Ergebnisse und Zahlen: Produktionsergebnisse, Gewinnerwartungen, Bilanzzahlen, Kurs“werte“, Wachstumssteigerungen. Wirtschaft ist etwas Anderes, etwas Drittes: die von uns getrennte Maschine.

2. Bild: Ökonomie als menschliche Handlungen und natürliche Vorgänge

Ökonomie, das sind (wirtschaftliche) Handlungen von und zwischen Menschen und immer auch mit der Natur. Es gibt vielfältige Verbindungen und Beziehungen zwischen Menschen und mit der Mitwelt. Wir, die Menschen, sind die Wirtschaft. Wir kochen, putzen, sorgen, gärtnern,… produzieren für uns und für andere, tauschen Überschüsse, schenken, bearbeiten den Boden, trotzen der Natur etwas ab, schützen andere Lebewesen usw.

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Es geht ums Geld

der Waldviertler - eine demokratische Regionalwährung

Koste es, was es wolle! Mit diesen Worten stellte unsere Bundesregierung zu Beginn der Covid-19-Pandemie in Österreich ein 38-Milliarden-Euro-Hilfspaket in Aussicht, um ein Zusammenbrechen der Wirtschaft und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Mittlerweile wissen wir, dass zur Bewältigung der krisenbedingten wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen bedeutend mehr finanzielle Mittel erforderlich sein werden.

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