Solidarische Ökonomien in Bewegung

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Eine andere Art zu wirtschaften – Lebensmittel, Energie, Arbeit, Wohnen & Co.

Solidarische Ökonomien umfassen Betriebe der solidarischen Landwirtschaft (CSAs) – [für den Großraum Wien: https://solawi.life/], wo Konsumierende und Produzierende zusammenhelfen, sowie neue Genossenschaften, solidarisches Wohnen oder andere Formen alternativen Wirtschaftens. Solidarische Ökonomien existieren im Hier und Jetzt. Sie sind gelebte Praxis, zeigen praktisch, dass und wie es anders geht, und sie schaffen damit neue Realitäten gegen den Strom der vorherrschenden Wirtschaftsweise. Solidarische Ökonomien sind „Halbinseln“ im und gegen diesen Strom (F. Habermann), sie sind „Fenster in eine andere Welt“ (G. Notz). Solidarische Ökonomien machen Alternativen greifbar. mehr…

Ich mach‘ Urlaub daheim!

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Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, die Welt zu erkunden, wie heute. Urlaube auf fernen Kontinenten, von denen unsere Großeltern nur träumen konnten, sind fast alltäglich geworden. Die meisten heimischen Erstklassler haben heute bereits mindestens eine Flugreise absolviert. Aber was bewirkt dieses „Fernweh“, woher kommt es und können wir es uns im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils überhaupt noch leisten?

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Lebensmittel demokratisch machen

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Aktuell ist es vor allem die Klimadebatte, die Fragen aufwirft. Die Art wie wir wirtschaften, arbeiten und konsumieren muss sich ändern. Die vorherrschende imperiale Lebensweise muss überwunden werden. Wie aber könnte eine solidarische Lebensweise und ein gutes Leben für alle aussehen? Und was heißt das für unsere Demokratie? In der Bewegung für Ernährungssouveränität gibt es dafür Vorschläge und Ansatzpunkte im Hier und Jetzt.

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Zur Sozialen Dimension von Nachhaltigkeit

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Die Haupt-Herausforderung der globalen Beziehungen sah der chinesische Präsident XI Jinping, als er seine vielbeachtete Rede im Jänner 2018 in Davos hielt, in der ungleichen Verteilung der Früchte der Globalisierung und der resultierenden wachsenden Ungleichheit.  In seiner Enzyklika Laudato Si fordert Papst Franziskus eine neue universale Solidarität, die „die enge Beziehung zwischen den Armen und der Anfälligkeit des Planeten“ berücksichtigt. Und eines der wichtigsten Leitmotive der Agenda 2030 ist es, niemanden zurückzulassen („Leave no one behind“).

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Zu einer regionalen Menschenrechtspraxis in Österreich

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„Hier bei uns? Kein Thema!“

Menschenrechtsverletzungen hier bei uns sind sehr wohl ein Thema: In den letzten Jahren hat sich in Österreich die Situation gerade von verletzlichen Bevölkerungsgruppen stark verschlechtert. Insbesondere Geflüchtete sind – nicht zuletzt dank der entsprechenden politischen und medialen Diskurse – zur Zielscheibe von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierungen geworden.

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Gandhi und der gewaltfreie Widerstand: Relevanz heute

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Als Mitglied im Vorstand des österreichischen Versöhnungsbundes beschäftige ich mich mit Fragen der Gewalt und der Gewaltfreiheit. Eine der Grundüberzeugungen von Gandhi war, dass Gewaltfreiheit erst in der Konfrontation mit der Gewalt gelebt und praktiziert werden kann.

Diese Erkenntnis macht deutlich, dass es sich bei Gewaltfreiheit nicht zuerst um eine abstrakte Theorie handelt, die durch den Intellekt verstanden werden kann, sonders um eine gelebte Praxis und einen andauernden Prozess.

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MuslimInnen gegen Antisemitismus

BESUCH DER MUSLIMISCHEN JUGEND ÖSTERREICH IM KZ AUSCHWITZ: YASAR

Die mehrfache Verunstaltung und Zerstörung von Bildern der Holocaustüberlebenden am Wiener Ring zeigt, dass Antisemitismus kein Phänomen der Vergangenheit darstellt, sondern bis heute ein reales Problem darstellt.
Es ist sehr einfach, Antisemitismus als Problem der Juden und Jüdinnen darzustellen. Das führt dazu, dass die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte des Holocausts aber auch der Gegenwart, in der antisemitische Denkweisen, Äußerungen und Handlungen stattfinden, nicht für notwendig oder als veraltet betrachtet werden.

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Digitale Souveränität und Geschlecht – das geht uns alle an!

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Digitale Souveränität setzt den selbstbestimmten Einsatz und die Gestaltung digitaler Technologien voraus, unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen, Schichten und Altersklassen. Doch wie kann diesem Vorsatz Rechnung getragen werden, wenn die Digitalisierungsbeteiligten alles andere als divers, sondern tendenziell männlich, weiß und jung sind?

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