Transformationen hin zu einer solidarischen Lebensweise

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Wie leben in einer paradoxen Situation. Auf der einen Seite wissen wir ziemlich gut, dass sich in der Welt einiges ändern müsste. Unsicherheit, soziale Spaltung und eine unzureichende Existenzsicherung für viele Menschen hierzulande. Offene Gewalt, Kriege und Verelendung in vielen Ländern des globalen Südens, ökologische Zerstörung heute und weitere in der Zukunft. Eine scheinbar kaum aufhaltbare politische Rechtsentwicklung macht wütend – und führt bei manchen gar zu Resignation. Wie auch die kaum bewältigbar scheinende Jahrhundertaufgabe einer sozial-ökologischen Transformation hin zu Gesellschaften, in denen gutes Leben für alle möglich ist.

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„Bis ihr handelt!“

Hochwasser in Venedig

Chancen und Grenzen der Spiritualität für den Klimaschutz

Das Jahr 2019 wird als Jahr einer breiten BürgerInnenbewegung für entschlossenen Klimaschutz in die Geschichte eingehen. In wenigen Tagen findet der vierte globale Klimastreik der Jugendlichen von Fridays For Future statt.

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Solidarische Ökonomien in Bewegung

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Eine andere Art zu wirtschaften – Lebensmittel, Energie, Arbeit, Wohnen & Co.

Solidarische Ökonomien umfassen Betriebe der solidarischen Landwirtschaft (CSAs) – [für den Großraum Wien: https://solawi.life/], wo Konsumierende und Produzierende zusammenhelfen, sowie neue Genossenschaften, solidarisches Wohnen oder andere Formen alternativen Wirtschaftens. Solidarische Ökonomien existieren im Hier und Jetzt. Sie sind gelebte Praxis, zeigen praktisch, dass und wie es anders geht, und sie schaffen damit neue Realitäten gegen den Strom der vorherrschenden Wirtschaftsweise. Solidarische Ökonomien sind „Halbinseln“ im und gegen diesen Strom (F. Habermann), sie sind „Fenster in eine andere Welt“ (G. Notz). Solidarische Ökonomien machen Alternativen greifbar. mehr…

Ich mach‘ Urlaub daheim!

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Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, die Welt zu erkunden, wie heute. Urlaube auf fernen Kontinenten, von denen unsere Großeltern nur träumen konnten, sind fast alltäglich geworden. Die meisten heimischen Erstklassler haben heute bereits mindestens eine Flugreise absolviert. Aber was bewirkt dieses „Fernweh“, woher kommt es und können wir es uns im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils überhaupt noch leisten?

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Lebensmittel demokratisch machen

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Aktuell ist es vor allem die Klimadebatte, die Fragen aufwirft. Die Art wie wir wirtschaften, arbeiten und konsumieren muss sich ändern. Die vorherrschende imperiale Lebensweise muss überwunden werden. Wie aber könnte eine solidarische Lebensweise und ein gutes Leben für alle aussehen? Und was heißt das für unsere Demokratie? In der Bewegung für Ernährungssouveränität gibt es dafür Vorschläge und Ansatzpunkte im Hier und Jetzt.

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Zur Sozialen Dimension von Nachhaltigkeit

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Die Haupt-Herausforderung der globalen Beziehungen sah der chinesische Präsident XI Jinping, als er seine vielbeachtete Rede im Jänner 2018 in Davos hielt, in der ungleichen Verteilung der Früchte der Globalisierung und der resultierenden wachsenden Ungleichheit.  In seiner Enzyklika Laudato Si fordert Papst Franziskus eine neue universale Solidarität, die „die enge Beziehung zwischen den Armen und der Anfälligkeit des Planeten“ berücksichtigt. Und eines der wichtigsten Leitmotive der Agenda 2030 ist es, niemanden zurückzulassen („Leave no one behind“).

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Zu einer regionalen Menschenrechtspraxis in Österreich

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„Hier bei uns? Kein Thema!“

Menschenrechtsverletzungen hier bei uns sind sehr wohl ein Thema: In den letzten Jahren hat sich in Österreich die Situation gerade von verletzlichen Bevölkerungsgruppen stark verschlechtert. Insbesondere Geflüchtete sind – nicht zuletzt dank der entsprechenden politischen und medialen Diskurse – zur Zielscheibe von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierungen geworden.

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