Bleiben, erheben, wandeln

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Ein Plädoyer für unsere Kirche und Gerechtigkeit für Frauen und Männer

Warum ich – trotz allem – in dieser Kirche bleibe?

Weil ich an einen Gott glaube, der/die sich freut, wenn seine/ihre Leidenschaft zum Leben in uns wirksam wird. Weil ich an einen Gott glaube, die/der lacht, wenn Menschen lieben und ihre Liebe lebendig, menschenfreundlich, freiheitsfördernd, ermächtigend und lachend in der Welt sichtbar machen. Weil dieser Glaube uns durch diesen Jesus von Nazareth, durch viele Frauen und Männer vor und nach ihm so lebensnah und menschlich vorgelebt wurde. Weil dieser Glaube – trotz allem – in dieser Kirche viele Formen gefunden hat, gelebt, gestärkt, gefeiert und überliefert zu werden.

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Oscar Romeros Umkehr zu den Armen

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Weil die wirtschaftlich und politisch Mächtigen des kleinen zentralamerikanischen Staates El Salvador wussten, dass Gottes Wort Wirklichkeit verändern kann, haben sie viele KatechetInnen und Priester, Ordensfrauen und engagierte Laien in den 1970er und 1980er Jahren ermorden lassen. Zu gefährlich war es – und ist es vielerorts noch immer – aus dem Glauben heraus und in Einklang mit dem eigenen Gewissen, die Wahrheit zu benennen. mehr…

Rechtspopulismus und neuer Nationalismus

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Die – in höchstem Maße beunruhigende – europaweite Anziehungskraft des Rechtspopulismus bzw. eines neuen populistischen Nationalismus hat eine Reihe von Gründen, die trotz vielfältiger Parallelen in den einzelnen europäischen Ländern in unterschiedlichen „Mischungsverhältnissen“ und mit unterschiedlichen Schwerpunkten auftreten. mehr…

Im Dialog mit allen Menschen guten Willens: P. Johannes Schasching SJ

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Leben und Werk des Sozialethikers und Jesuiten Johannes Schasching (1917-2013) verlaufen fast parallel zum 20. Jahrhundert mit seinen politischen Umbrüchen und Katastrophen. Schaschings Geburtsjahr trifft mit der Russischen Revolution zusammen, in der sich aus kirchlicher Sicht die Gefahr des Sozialismus besonders deutlich zeigte. mehr…