Zu einer regionalen Menschenrechtspraxis in Österreich

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„Hier bei uns? Kein Thema!“

Menschenrechtsverletzungen hier bei uns sind sehr wohl ein Thema: In den letzten Jahren hat sich in Österreich die Situation gerade von verletzlichen Bevölkerungsgruppen stark verschlechtert. Insbesondere Geflüchtete sind – nicht zuletzt dank der entsprechenden politischen und medialen Diskurse – zur Zielscheibe von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierungen geworden.

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Gandhi und der gewaltfreie Widerstand: Relevanz heute

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Als Mitglied im Vorstand des österreichischen Versöhnungsbundes beschäftige ich mich mit Fragen der Gewalt und der Gewaltfreiheit. Eine der Grundüberzeugungen von Gandhi war, dass Gewaltfreiheit erst in der Konfrontation mit der Gewalt gelebt und praktiziert werden kann.

Diese Erkenntnis macht deutlich, dass es sich bei Gewaltfreiheit nicht zuerst um eine abstrakte Theorie handelt, die durch den Intellekt verstanden werden kann, sonders um eine gelebte Praxis und einen andauernden Prozess.

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MuslimInnen gegen Antisemitismus

BESUCH DER MUSLIMISCHEN JUGEND ÖSTERREICH IM KZ AUSCHWITZ: YASAR

Die mehrfache Verunstaltung und Zerstörung von Bildern der Holocaustüberlebenden am Wiener Ring zeigt, dass Antisemitismus kein Phänomen der Vergangenheit darstellt, sondern bis heute ein reales Problem darstellt.
Es ist sehr einfach, Antisemitismus als Problem der Juden und Jüdinnen darzustellen. Das führt dazu, dass die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte des Holocausts aber auch der Gegenwart, in der antisemitische Denkweisen, Äußerungen und Handlungen stattfinden, nicht für notwendig oder als veraltet betrachtet werden.

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Digitale Souveränität und Geschlecht – das geht uns alle an!

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Digitale Souveränität setzt den selbstbestimmten Einsatz und die Gestaltung digitaler Technologien voraus, unter Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen, Schichten und Altersklassen. Doch wie kann diesem Vorsatz Rechnung getragen werden, wenn die Digitalisierungsbeteiligten alles andere als divers, sondern tendenziell männlich, weiß und jung sind?

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Geschlechtergerechtigkeit in der digitalen Stadt

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Städtische Räume sind nicht geschlechtsneutral. In den aktuellen urbanen Digitalisierungsdebatten wird eine Zukunftsnarration etabliert, die es daher offensiv im Hinblick auf soziale Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit in der Stadt zu hinterfragen gilt.

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Totalitätsansprüche durchkreuzen

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Liebe und soziale Gerechtigkeit

Die multiplen gesellschaftlichen Krisen der Ökologie und der Ökonomie, von Politik und sozialem Zusammenhalt verlangen nach tiefreichenden Lösungsansätzen. Die katholische Soziallehre betont, dass dafür eine Gesinnungsreform mit einer Zuständereform verbunden werden muss.

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Bleiben, erheben, wandeln

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Ein Plädoyer für unsere Kirche und Gerechtigkeit für Frauen und Männer

Warum ich – trotz allem – in dieser Kirche bleibe?

Weil ich an einen Gott glaube, der/die sich freut, wenn seine/ihre Leidenschaft zum Leben in uns wirksam wird. Weil ich an einen Gott glaube, die/der lacht, wenn Menschen lieben und ihre Liebe lebendig, menschenfreundlich, freiheitsfördernd, ermächtigend und lachend in der Welt sichtbar machen. Weil dieser Glaube uns durch diesen Jesus von Nazareth, durch viele Frauen und Männer vor und nach ihm so lebensnah und menschlich vorgelebt wurde. Weil dieser Glaube – trotz allem – in dieser Kirche viele Formen gefunden hat, gelebt, gestärkt, gefeiert und überliefert zu werden.

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Zeitgerecht – zeitbedingt: Katholische Soziallehre in historisch-kritischer Lesart

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Blickt man auf die knapp 130jährige Geschichte der Katholischen Soziallehre (KSL), wird deutlich, dass sie sich immer als ein antizyklisches Korrektiv zu dominanten gesellschaftspolitischen Tendenzen ihrer jeweiligen Gegenwart entwickelt hat.

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Verteidigung des christlichen Abendlandes?

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Zur Ideologie der Neuen Rechten in Europa

In zahlreichen Staaten bestimmen seit vielen Jahren neorechte Parteien in zunehmendem Ausmaß das politische Geschehen in Europa. Die Bewegungen von Le Pen, dem Flamsblock bis hin zur FPÖ und jüngst die Afd in Deutschland stellen sowohl die liberale Demokratie als auch das Friedensprojekt der Europäischen Union in Frage. Die neorechten Parteien sind nicht aus dem Nichts entstanden, sondern aus dem moralischen Vakuum, das der Sturmwind der neoliberalen Ideologie in den letzten 30 Jahren hinterlassen hat. mehr…

Nachhaltige Städte und Gemeinschaften

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Global Denken, lokal Handeln (Think global, act local) – ist ein Slogan, der oft verwendet (aber seltener befolgt) wird. Alle Politik ist Lokalpolitik (all politics is local) ist ein anderer. Auf der Verwaltungsebene der Gemeinde trifft das Globale auf das Lokale. Hier muss sich auch zeigen, dass/ob Nachhaltigkeit mehr als ein Lippenbekenntnis der Politik ist. In diesem Sinne stellt das Nachhaltigkeitsziel Nr. 1 Städte und Siedlungen, die „inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig“ sein sollen[1] ins Zentrum. mehr…