Ziviler Friedensdienst als neues Instrument der österreichischen Außenpolitik

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Ein Pionierprojekt macht Tempo

Beim Zivilen Friedensdienst in Österreich herrscht seit Jahresbeginn 2020 Bewegung. Diese Bewegung geht auf den Frühling 2019 zurück: Der Neuwahlbeschluss und damit die Möglichkeit, im Wahlkampf für die Unterstützung eines Friedensdienstgesetzes zu werben. Die Versöhnungsbund-Kampagne (http://www.versoehnungsbund.at/zfd/) erhielt viel Zustimmung von Nationalratsabgeordneten und KandidatInnen von SPÖ, NEOS, Grüne, Parteiunabhängige, KPÖ und Wandel. Die Grünen warben mit dem ZFD auch in ihrem Wahlprogramm.

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Herausforderungen der europäischen Wirtschaft aus dem Blickwinkel der Katholischen Soziallehre

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Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI. hat mich anlässlich eines Besuches mit einer europäischen Wirtschaftsdelegation im Vatikan gefragt: „Herr Leitl, was ist für Sie das Wesen eines christlichen Europa?“.

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Soziale Innovation und katholische Soziallehre

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Soziale Innovation wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Schlagwort. Soziale Unternehmen, engagierte BürgerInnen, PolitikerInnen oder BeamtInnen finden gemeinsam neue Lösungen für Probleme, die der Staat allein nicht lösen konnte. Die EU-Kommission propagiert das Konzept als Lösung für Wohlfahrtsstaaten in finanziellen Nöten, aber auch darüber hinaus.

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„Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft“:

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Gedanken zur „Neuaufstellung“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs

Laut einem Beschluss der österreichischen Bischofskonferenz wurde am 1. Juli 2020 ein Prozess der „Neuaufstellung“ der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe) gestartet. Neben vielen guten Ideen und der beidseitigen Bereitschaft zur Kooperation werden innerkirchlich auch Kritik, Besorgnis und Protest laut. Regina Polak versucht die Debatten in einen größeren Kontext einzuordnen und reflektiert die Konfliktpunkte und Möglichkeiten der anstehenden Reform. Ein Long-Read zum Semesterende.

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Fairness, Macht und Qualität:

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Über die gesellschaftspolitische Relevanz von Frauen in der Technik

„Frauen in die Technik“ heißt es in Frauenfördermaßnahmen, Technikerinnenpreise werden ausgeschrieben, Mentoringprogramme eingeführt. Warum und wer profitiert dadurch? Und können wir uns beruhigt zurücklehnen, wenn mehr Frauen in der Technik sind?

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Demokratisierung der Arbeitswelt – jetzt!

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Die Corona-Pandemie hat auch gravierende Verwerfungen der Arbeitswelt enthüllt: Vielfach ist klar hervorgetreten, welche Arbeitsplätze wirklich „systemrelevant“ sind, also von zentraler Bedeutung für ein weiterhin funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben unter humanitären Vorzeichen. Auffallend ist dabei aber auch, dass ausgerechnet davon viele schlecht entlohnt, prekär abgesichert und mehrheitlich von Frauen besetzt sind und wenig soziale Anerkennung genießen.

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Für eine Kirche aus den Katakomben

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Was uns der Katakombenpakt von 1965 und von 2019 inmitten der Corona-Pandemie zu sagen haben

Die Überraschung war groß, als am Rande der Amazonassynode am 20. Oktober 2019 ein Katakombenpakt in den Domitilla-Katakomben in Rom geschlossen wurde. Mehr als 40 Bischöfe und zwei Kardinäle aus dem Amazonasgebiet, aber auch Priester, Ordensfrauen und -männer sowie Laien unterzeichneten in der Katakombe den Pakt. Die Hauptanliegen sind der Schutz des Amazonas und seiner BewohnerInnen, eine respektvolle Verkündigung des Evangeliums und die Umkehr zu einem einfachen Lebensstil. mehr…

Wer schultert einen Großteil der Corona-Krise?

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Geschlechtergerechtigkeit und COVID-19

Krisen, vor allem Wirtschaftskrisen, zeigen, dass „typische“ Frauenberufe krisenresistenter als „Männerberufe“ sind. Aber wie sieht es mit der Wertschätzung und der Bezahlung dafür aus? Eine Bestandsaufnahme und drei mögliche Szenarien für die Zukunft.

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