Corona – Die Lasten müssen gerecht verteilt werden

Lastenausgleich

Corona – Die Lasten müssen gerecht verteilt werden

Noch redet niemand darüber, wer die Maßnahmen während der Corona-Krise und für den Weg daraus zahlen soll. Aber diese Diskussion steht uns bevor und es ist Zeit, mutige Vorschläge zu machen und für diese zu kämpfen. Ein solcher Vorschlag ist der Corona-Lastenausgleich von ATTAC.

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„Wir waren Kirche … inmitten der Armen“: Eine gefährliche Erinnerung

Lesetipp Alternatives Wirtschaften

Michael Rammingers Buch über die Chilenischen „Christen für den Sozialismus“

Vor fünfzig Jahren, am 24. Oktober 1970, wurde Salvador Allende zum Präsidenten Chiles gewählt. Damit begann die Ära der „Unidad Popular“, jener linken Regierungskoalition, die eine sozialistische Gesellschaftstransformation auf demokratischem Wege anstrebte – bis sie durch einen Militärputsch, geführt von General Pinochet, am 11. September 1973 gestürzt wurde.

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Solidarische Ökonomien – wir können sie schaffen

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Für die Darstellung von Ökonomie können unterschiedliche Bilder verwendet werden:

1. Bild: Ökonomie als Maschine

Da ist die Maschine, die Wirtschaft. Dort sind die Menschen. Sie sind außerhalb dieser Maschine, sitzen an deren Reglern. Die Maschine liefert verschiedene Ergebnisse und Zahlen: Produktionsergebnisse, Gewinnerwartungen, Bilanzzahlen, Kurs“werte“, Wachstumssteigerungen. Wirtschaft ist etwas Anderes, etwas Drittes: die von uns getrennte Maschine.

2. Bild: Ökonomie als menschliche Handlungen und natürliche Vorgänge

Ökonomie, das sind (wirtschaftliche) Handlungen von und zwischen Menschen und immer auch mit der Natur. Es gibt vielfältige Verbindungen und Beziehungen zwischen Menschen und mit der Mitwelt. Wir, die Menschen, sind die Wirtschaft. Wir kochen, putzen, sorgen, gärtnern,… produzieren für uns und für andere, tauschen Überschüsse, schenken, bearbeiten den Boden, trotzen der Natur etwas ab, schützen andere Lebewesen usw.

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Es geht ums Geld

der Waldviertler - eine demokratische Regionalwährung

Koste es, was es wolle! Mit diesen Worten stellte unsere Bundesregierung zu Beginn der Covid-19-Pandemie in Österreich ein 38-Milliarden-Euro-Hilfspaket in Aussicht, um ein Zusammenbrechen der Wirtschaft und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Mittlerweile wissen wir, dass zur Bewältigung der krisenbedingten wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen bedeutend mehr finanzielle Mittel erforderlich sein werden.

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Management solidarökonomischer Unternehmen

Lesetipp Alternatives Wirtschaften

Florentine Maier und Ruth Simsa von der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) haben mit dem Band „Management solidarökonomischer Unternehmen. Ein Leitfaden für Demokratie und Nachhaltigkeit“ ein wissenschaftlich fundiertes, praxisnahes Handbuch für solidarisches Wirtschaften vorgelegt. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Rezeption solidarischen Wirtschaftens in den Wirtschaftswissenschaften und unterstützen gleichzeitig AkteurInnen in solidarökonomischen Unternehmen (existierend oder in Gründung), die für die eigene Praxis (dazu)lernen wollen.

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Solidarische Ökonomien in Bewegung

gemeinsam landwirtschaften Ochsenherz

Eine andere Art zu wirtschaften – Lebensmittel, Energie, Arbeit, Wohnen & Co.

Solidarische Ökonomien umfassen Betriebe der solidarischen Landwirtschaft (CSAs) – [für den Großraum Wien: https://solawi.life/], wo Konsumierende und Produzierende zusammenhelfen, sowie neue Genossenschaften, solidarisches Wohnen oder andere Formen alternativen Wirtschaftens. Solidarische Ökonomien existieren im Hier und Jetzt. Sie sind gelebte Praxis, zeigen praktisch, dass und wie es anders geht, und sie schaffen damit neue Realitäten gegen den Strom der vorherrschenden Wirtschaftsweise. Solidarische Ökonomien sind „Halbinseln“ im und gegen diesen Strom (F. Habermann), sie sind „Fenster in eine andere Welt“ (G. Notz). Solidarische Ökonomien machen Alternativen greifbar. mehr…

Mit Seifen gegen die Krise

VIO_ME © Ch. Kaserer

Selbstverwaltete griechische Seifenmanufaktur VIO.ME feierte sechsten Geburtstag.

Lokalaugenschein bei der selbstverwalteten griechischen Seifenmanufaktur VIO.ME, die ihren sechsten Geburtstag feierte, und in einem Land, das in einer tiefen sozialen Krise steckt – Griechenland. Die Zahlen muten erschreckend an: Seit dem Beginn der griechischen Staatsschuldenkrise im Jahr 2010 gingen durch die massiven Sparmaßnahmen die Renten um etwa 70 Prozent zurück, die Jugendarbeitslosigkeit erreichte zeitweilig einen Wert von fast 50 Prozent und unzählige StaatsbürgerInnen wanderten aus. Viele Griechinnen und Griechen allerdings wollten nicht untätig bleiben und suchten nach neuen Wegen, um sich zumindest selbst aus der Krise heraus zu helfen.

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