Solidarische Ökonomien – wir können sie schaffen

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Für die Darstellung von Ökonomie können unterschiedliche Bilder verwendet werden:

1. Bild: Ökonomie als Maschine

Da ist die Maschine, die Wirtschaft. Dort sind die Menschen. Sie sind außerhalb dieser Maschine, sitzen an deren Reglern. Die Maschine liefert verschiedene Ergebnisse und Zahlen: Produktionsergebnisse, Gewinnerwartungen, Bilanzzahlen, Kurs“werte“, Wachstumssteigerungen. Wirtschaft ist etwas Anderes, etwas Drittes: die von uns getrennte Maschine.

2. Bild: Ökonomie als menschliche Handlungen und natürliche Vorgänge

Ökonomie, das sind (wirtschaftliche) Handlungen von und zwischen Menschen und immer auch mit der Natur. Es gibt vielfältige Verbindungen und Beziehungen zwischen Menschen und mit der Mitwelt. Wir, die Menschen, sind die Wirtschaft. Wir kochen, putzen, sorgen, gärtnern,… produzieren für uns und für andere, tauschen Überschüsse, schenken, bearbeiten den Boden, trotzen der Natur etwas ab, schützen andere Lebewesen usw.

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Es geht ums Geld

der Waldviertler - eine demokratische Regionalwährung

Koste es, was es wolle! Mit diesen Worten stellte unsere Bundesregierung zu Beginn der Covid-19-Pandemie in Österreich ein 38-Milliarden-Euro-Hilfspaket in Aussicht, um ein Zusammenbrechen der Wirtschaft und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern. Mittlerweile wissen wir, dass zur Bewältigung der krisenbedingten wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen bedeutend mehr finanzielle Mittel erforderlich sein werden.

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Für eine Kirche aus den Katakomben

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Was uns der Katakombenpakt von 1965 und von 2019 inmitten der Corona-Pandemie zu sagen haben

Die Überraschung war groß, als am Rande der Amazonassynode am 20. Oktober 2019 ein Katakombenpakt in den Domitilla-Katakomben in Rom geschlossen wurde. Mehr als 40 Bischöfe und zwei Kardinäle aus dem Amazonasgebiet, aber auch Priester, Ordensfrauen und -männer sowie Laien unterzeichneten in der Katakombe den Pakt. Die Hauptanliegen sind der Schutz des Amazonas und seiner BewohnerInnen, eine respektvolle Verkündigung des Evangeliums und die Umkehr zu einem einfachen Lebensstil. mehr…

Wer schultert einen Großteil der Corona-Krise?

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Geschlechtergerechtigkeit und COVID-19

Krisen, vor allem Wirtschaftskrisen, zeigen, dass „typische“ Frauenberufe krisenresistenter als „Männerberufe“ sind. Aber wie sieht es mit der Wertschätzung und der Bezahlung dafür aus? Eine Bestandsaufnahme und drei mögliche Szenarien für die Zukunft.

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Der europäische Grüne Deal – aus dem Corona-Lockdown in eine klimaneutrale EU!

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Die Corona-Krise birgt bei aller Dramatik und Tragik auch Chancen. Sie kann Europa auf eine neue Stufe der Solidarität heben und die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion sinnvoll vorantreiben. Die ersten politischen Signale waren in dieser Hinsicht zwar nicht gerade ermutigend, und auch die am 9. April 2020 erzielte Einigung auf ein EU-Maßnahmenpaket im Ausmaß von 500 Mrd. Euro kann nur als ein erster positiver Schritt gewertet werden.

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Dem Populismus widerstehen

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Arbeitshilfe der deutschen Bischofskonferenz zum kirchlichen Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen

Was für eine gelungene „Arbeitshilfe“, im besten Sinn des Wortes! Bereits auf den ersten Seiten der Publikation machen Erzbischof Heße, Bischof Bode und Bischof Ackermann in ihrem Vorwort unmissverständlich klar, wie der Populismus die katholische Kirche Deutschlands herausfordert. Populismus setzt im Namen der Tradition deutscher Kultur auf Ausgrenzung all jener, die nicht „seit jeher“ zu dieser Tradition gehören. Populismus sät Misstrauen und Zwietracht zwischen denen, die sich für schutzsuchende Menschen engagieren und jenen, die gegenüber geflüchteten Menschen skeptisch sind. Populismus verführt zu Schwarz-Weiß-Malerei und Kleingeistigkeit, verspricht einfache Antworten und ist schnell im Urteil. Populismus meidet jede differenzierte Argumentation.

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Ostern während Corona

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Nicht zufällig feiern wir Ostern im Frühling, wenn unter der wärmenden Sonne wieder alles ergrünt und aufblüht. Dass das Leben stärker ist als der Winter-Tod, wird auch für jene spürbar, denen der christliche Glaube mit der zentralen Botschaft der Auferstehung herzlich egal ist.
Ostern gehört zum Karfreitag, wie der Frühling zum Winter gehört. Die Hoffnung, dass das Frühlingsgrün das Wintergrau überwindet ist ähnlich tragend, wie der tiefe Glaube von ChristInnen, dass dieser Gott des Jesus von Nazareth ein Gott des Lebens ist, wodurch der Tod seinen Stachel verliert und neues, anderes Leben durch diesen Tod hindurch möglich ist.

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