Leben auf Kosten der anderen

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Zwei aktuelle Bücher zum selben Thema. Ob „Externalisierungsgesellschaft“ oder „imperiale Lebensweise“ – beide Buchtitel beziehen sich auf die Einsicht, dass wir, Bürgerinnen und Bewohner der reichen Länder dieser Erde,  weit über unsere Verhältnisse leben. mehr…

Care muss im Mittelpunkt stehen!

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Care – im Sinn von Sorgen, Zuwendung geben, Unterstützen, Pflegen –  muss als Grundlage eines guten Lebens in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Aufmerksamkeit rücken. Trotz vieler Maßnahmen und auch Transferleistungen klaffen Angebot und Nachfrage bzw. Leistungen und Bedürfnisse auseinander. Hier ist politisches Handeln gefragt. mehr…

(Un)gerechtes Abendessen

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„Sorge um das eigene Haus – Wirtschaften im Sinne von Laudato si’“ lautete das Thema der diesjährigen Wirtschaftstagung der Ordensgemeinschaften Österreich. Die wachsende wirtschaftliche und soziale Ungleichheit weltweit wurde unter der Moderation von Magdalena Holztrattner (ksoe) beim obligaten gemeinsamen Abendessen erfahrbar gemacht. mehr…

System Change, not Climate Change!

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Unter diesem Motto hat sich vor drei Jahren in Österreich eine Bewegung für Klimagerechtigkeit gegründet. Mit ihrem aktivistischen Einsatz gegen den Ausbau des Wiener Flughafens und des Flugverkehrs zeigt sie: Klimawandel kann nur verhindert werden, wenn sich unser Wirtschaften und Leben verändert und die Förderung umweltschädlicher Sektoren wie der Luftfahrt endlich endet. mehr…

Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage.

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Neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte hat einen Prozess in Gang gesetzt, der bei vielen Menschen Zukunftsangst provoziert hat. Der steigenden Reichtum einer kleinen Oberschicht – national wie global – und zunehmende prekäre Beschäftigungsverhältnisse, bedrohte staatliche Absicherung bei Armut und Krankheit sowie vermehrt Abstiegsängste auch bei Mitgliedern der Mittelschicht erzeugen wachsende Unsicherheit in allen Teilen der Bevölkerung. mehr…

Was gibt es Neues? Grundeinkommen aus feministischer Perspektive

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„In der Familie der Mutter mussten alle den Lohn an den Vater abliefern. Dann wurde, nach den notwendigen Haushaltsausgaben, das Geld wieder verteilt: Männer, die bezahlte Arbeit verrichteten, bekamen 10 Franken; Frauen, die sowohl bezahlte als auch unbezahlte Arbeit verrichteten bekamen 5 Franken und Frauen, die ‚nur‘ unbezahlte Arbeit verrichteten, bekamen nichts.“ Diese Darstellung ist einer Pressemeldung aus Anlass des jüngsten Wien-Besuchs einer der interessantesten Gegenwarts-Ökonominnen, Mascha Madörin, zu entnehmen. mehr…

Hingehen in die Arbeitswelt

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Trotz der ersten Sozialenzyklika Rerum Novarum (1891) war das Verhältnis zwischen Kirche und Arbeitswelt kein „Liebesverhältnis“ und ist es leider noch immer nicht. mehr…

Die Glutnester des eigenen Begehrens

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„Politische Frauenbildung“ setzte sich die Vernetzung Frauenbildung des Forums Katholischer Erwachsenenbildung zum Inhalt ihrer diesjährigen Themenwerkstatt. Die Vertreterinnen aus katholischen Bildungseinrichtungen, Bildungshäusern, Frauentreffs, der Katholischen Frauenbewegung, sowie dem Katholischen Bildungswerk machten sich in Art of Hosting Manier, auf die Suche nach den Glutnestern des eigenen Begehrens nach einem Guten Leben für sich selbst und für andere. mehr…

Wider den Hass

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Mittwoch, 22. März 2017. Ein Terroranschlag im Regierungsviertel von London fordert vier Menschenleben. Genau ein Jahr zuvor gab es in Brüssel zwei Anschläge, einen davon in der U-Bahnstation Maelbeek. Dazwischen Anschläge in Nizza und Berlin. Müssen wir in Zukunft mit der Gefahr leben, dass irgendwo irgendein Attentäter zuschlägt, mit einfachsten Waffen wie einem Auto in Nizza oder einem Messer, wie in London? mehr…