Der „selbstbestimmte Sonntag“ fremdbestimmt

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Die Liberalisierung des Sonntagshandels in Griechenland

Ende Mai erklärten Einzelhändler und Warenhausmanager in Deutschland, die Initiative „Selbstbestimmter Sonntag“ zu gründen. Händler, Mitarbeiterinnen und Kunden seien mündig genug zu entscheiden, ob sie sonntags verkaufen, arbeiten und einkaufen wollen – oder eben nicht. Gewerkschaften und Kirchen sollten diese nicht bevormunden. mehr…

Populismus, Emotionen und Demokratie

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Herbstzeit ist heuer Wahlzeit …  Wenn wir uns etwa in die 1970er-Jahre versetzen könnten, wären die unterschiedlichen politischen Angebote viel deutlicher als heute. In unserer Zeit ist die politische Kartografie dynamischer, pluraler und eindeutig viel konfuser geworden, da wir heute vor einer Zukunft stehen, die offener denn je erscheint. mehr…

Rechtspopulismus und neuer Nationalismus

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Die – in höchstem Maße beunruhigende – europaweite Anziehungskraft des Rechtspopulismus bzw. eines neuen populistischen Nationalismus hat eine Reihe von Gründen, die trotz vielfältiger Parallelen in den einzelnen europäischen Ländern in unterschiedlichen „Mischungsverhältnissen“ und mit unterschiedlichen Schwerpunkten auftreten. mehr…

Leben auf Kosten der anderen

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Zwei aktuelle Bücher zum selben Thema. Ob „Externalisierungsgesellschaft“ oder „imperiale Lebensweise“ – beide Buchtitel beziehen sich auf die Einsicht, dass wir, Bürgerinnen und Bewohner der reichen Länder dieser Erde,  weit über unsere Verhältnisse leben. mehr…

Care muss im Mittelpunkt stehen!

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Care – im Sinn von Sorgen, Zuwendung geben, Unterstützen, Pflegen –  muss als Grundlage eines guten Lebens in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Aufmerksamkeit rücken. Trotz vieler Maßnahmen und auch Transferleistungen klaffen Angebot und Nachfrage bzw. Leistungen und Bedürfnisse auseinander. Hier ist politisches Handeln gefragt. mehr…

(Un)gerechtes Abendessen

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„Sorge um das eigene Haus – Wirtschaften im Sinne von Laudato si’“ lautete das Thema der diesjährigen Wirtschaftstagung der Ordensgemeinschaften Österreich. Die wachsende wirtschaftliche und soziale Ungleichheit weltweit wurde unter der Moderation von Magdalena Holztrattner (ksoe) beim obligaten gemeinsamen Abendessen erfahrbar gemacht. mehr…

System Change, not Climate Change!

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Unter diesem Motto hat sich vor drei Jahren in Österreich eine Bewegung für Klimagerechtigkeit gegründet. Mit ihrem aktivistischen Einsatz gegen den Ausbau des Wiener Flughafens und des Flugverkehrs zeigt sie: Klimawandel kann nur verhindert werden, wenn sich unser Wirtschaften und Leben verändert und die Förderung umweltschädlicher Sektoren wie der Luftfahrt endlich endet. mehr…

Christlich geht anders. Solidarische Antworten auf die soziale Frage.

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Neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte hat einen Prozess in Gang gesetzt, der bei vielen Menschen Zukunftsangst provoziert hat. Der steigenden Reichtum einer kleinen Oberschicht – national wie global – und zunehmende prekäre Beschäftigungsverhältnisse, bedrohte staatliche Absicherung bei Armut und Krankheit sowie vermehrt Abstiegsängste auch bei Mitgliedern der Mittelschicht erzeugen wachsende Unsicherheit in allen Teilen der Bevölkerung. mehr…

Was gibt es Neues? Grundeinkommen aus feministischer Perspektive

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„In der Familie der Mutter mussten alle den Lohn an den Vater abliefern. Dann wurde, nach den notwendigen Haushaltsausgaben, das Geld wieder verteilt: Männer, die bezahlte Arbeit verrichteten, bekamen 10 Franken; Frauen, die sowohl bezahlte als auch unbezahlte Arbeit verrichteten bekamen 5 Franken und Frauen, die ‚nur‘ unbezahlte Arbeit verrichteten, bekamen nichts.“ Diese Darstellung ist einer Pressemeldung aus Anlass des jüngsten Wien-Besuchs einer der interessantesten Gegenwarts-Ökonominnen, Mascha Madörin, zu entnehmen. mehr…